Sonntag, 1. Februar 2015

Kennst Du schon....? Feine Blogperlen im Januar

Auch nach mehr als sechs Jahren blogge ich immer noch liebend gerne. Und ich lese auch nach wie vor wahnsinnig gerne andere Blogs. Und obwohl ich wirklich viel in der Blogosphäre unterwegs bin, entdecke ich immer wieder neue, mir bis dahin unbekannte Blogs. Feine Blogs, die mich mit ihren Fotos, Rezepten, Texten, Ideen sofort begeistern. Und diese Blogperlen möchte ich euch nicht vorenthalten, sondern künftig jeden Monat vorstellen. Den Anfang machen im Januar gleich vier tolle Blogs, die mir in letzter Zeit besonders aufgefallen sind, und die ihr euch unbedingt auch anschauen solltet! 

Ich habe alle vier Bloggerinnen angeschrieben und sie gebeten, sich meinen Lesern kurz vorzustellen. Alle vier haben mir ihre schönsten Blog-Fotos geschickt und meine neugierigen Fragen beantwortet. Und jetzt Vorhang auf für die Januar-Blogperlen!


Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!
Hallo, ich heiße Ela Rüther, mein Blog „Du musst mir unbedingt das Rezept dafür geben“. Gelernt habe ich Köchin, selbst dazugelernt die Food-Fotografie und das Schreiberin von Rezepten und kulinarischen Texten. Gerade bin ich dabei, einen etwas zerstreuten Blog auf Linie zu bringen. 

Warum bloggst Du? 
Ich blogge, um meine Leidenschaft für leckeres Essen und fürs Kochen, für interessante Produzenten und besondere Produkte mit anderen zu teilen. Bloggen ist eine schöne und zwanglose Art, über Dinge, die man gern tut, zu berichten. Über Kochen und Essen zu schreiben ist besonders schön, da es mittlerweile für so viel Menschen zum Herzensthema geworden ist.

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?
Aus der Kategorie „Topfgucker“, in der ich über andere ess-begeisterte Menschen berichte, ist es der Besuch beim „Kräuterkauz“; zwei Menschen, die ihre Begeisterung für Wildkräuter erfolgreich unters Volk bringen. In der Rezeptkategorie ist es derzeit das modernisierte Backhendl.


Weiter geht es mit Elbcuisine von Bianca.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor! 
Im Leben 1.0 leite ich mit meinem Mann eine Agentur für PR, Design und Social Media und genieße das Familienleben mit zwei kleinen Söhnen, in meiner Freizeit bin ich leidenschaftliche Köchin und verrückt nach allem, was sich um das Thema Essen dreht, so liebe ich meinen Blog ELBCUISINE wie ein drittes Kind.

Warum bloggst Du? 
Ursprünglich habe ich angefangen zu bloggen, um mich intensiver mit den Social Media-Kanälen zu beschäftigen. Mittlerweile möchte ich mein Leben 2.0 nicht mehr missen, durch den Blog habe ich sehr viele tolle Menschen kennengelernt und bekomme schönes positives Feedback und kann mein Hobby richtig ausleben. 

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten? 
Schwierige Frage, the-one-and-only gibt es eigentlich nicht… aber den Beitrag mit den Playmos mag ich sehr, obwohl er schon älter ist ... Ich habe ihn zusammen mit meinem Sohn erstellt.


Die dritte im Bunde ist Anne, sie schreibt den Blog Zweiundfünfzig.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!
Ich bin Anne, studierte Kommunikationsdesignerin aus Düsseldorf und Kreativität kitzelt mich in verschiedenen Bereichen: Ich beschäftige mich mit der sensiblen Gestaltung von Gedrucktem, Produkten und Gekochtem. Auf Zweiundfünfzig halte ich die Ästhetik des Kochens und Essens in Wort und Bild fest, um sie mit anderen zu teilen.

Warum bloggst Du? 
Zweiundfünfzig wurde durch meinen Abschluss ins Leben gerufen. Dafür habe ich ein Jahr lang jeden Samstag etwas gekocht und bloggend festgehalten - anschließend ist daraus ein Buch entstanden. Hier teile ich neben leckeren Rezepten inzwischen auch andere Themen, die mich beschäftigen. 

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?
Die Küche ist der größte und hellste Raum unserer Wohnung und wir lieben es dort Zeit zu verbringen. Im Winter bei Kerzen, gutem Essen und Freunden rund um den Tisch und im Sommer mit einem kalten Wein auf unserem Balkon. Als wir einzogen reichte das Studentenbudget nur für eine günstige Küchenlösung. Seither planten wir allerdings unsere Traumküche und sparten fleißig. In diesem Herbst wurden die Pläne zwar noch immer Budgetfreundlich, aber doch mit Augenmerk auf gute Materialien und besondere Optik in die Tat umgesetzt. Außerdem ein kurzer Film, der für meine Abschlussarbeit entstand. Ein gute Freund filmte mich beim Backen und daraus wurden ganz wunderschöne Bilder.


Die vierte Blogperle im Januar ist Annis 1a Kitchen.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!
Ich bin Anni, und dem guten Geschmack verfallen. Und guten Zutaten! Aber das waren jetzt schon zwei Sätze.

Warum bloggst Du? 
Um die guten Dinge, 1a Ideen und Produkte zu teilen, die mir auf meinem Weg immer wieder begegnen. Ich beschäftige mich schon lange leidenschaftlich mit Ernährung und Genuss – und habe so viele großartige Tipps und Inspiration durch Bücher und sich-treiben-lassen im Internet gefunden, das wollte ich irgendwann auch weitergeben, um noch mehr Leute damit vielleicht zu beglücken.

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?
Oh, das ist ist eine schwierige Frage, ich sehe das eher so wie der Freundin einen tollen Tipp flüstern, da würde man ja kein Rating einführen. Aus Sicht meiner Leser_innen aber vielleicht der Post zur 'Goldenen Milch', denn Theresa vom Blog 'Zitronenbaiser' veröffentlichte am selben Tag auch ein (etwas anderes) Rezept der 'Golden Milk', ohne dass wir voneinander wussten – das war sehr lustig! Oder die Postserie unserer 'Drei Kochlöffel', denn mit Veronika und Julietta treffe ich mich dafür tatsächlich im echten Leben für ein ausgedehntes Koch & Schnack-Date, das ist einfach groß und herzwärmend.



Ich hoffe, bei den vorgestellten Blogperlen waren auch für euch spannende Blogs dabei. Dann klickt euch rein - alle Bilder sind verlinkt und führen euch direkt auf den jeweiligen vorgestellten Blog!

Du kennst auch eine Blogperle, die ich hier vorstellen sollte? Oder schreibst selbst eine Blogperle? Dann schick mir gerne ein E-Mail an blogperlen@schoenertagnoch.de, denn Ende Februar möchte ich gerne wieder einige tolle Blogs mit euch teilen!

Mittwoch, 28. Januar 2015

Apple Cinnamon Swirls [Ein Gastbeitrag von Life is full of goodies]

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast auf meinem Blog: Es ist die bezaubernde Mara von Life is full of goodies. Die meisten kennen Mara wahrscheinlich aus dem Fernsehen - vor einem Jahr hat sie bei "Das perfekte Dinner" auf Vox in der Karlsruher Runde die Küche und den Bildschirm gerockt und den Wochensieg abgeräumt. Jetzt bringt sie im März ihr erstes Backbuch "Mara´s Sweet Goodies" heraus. Eine echte Powerfrau - mit Tiefgang und großem Herz! Ich bin sehr glücklich, dass Mara und ich uns vorletztes Jahr beim Karlsruher Blogger-Stammtisch kennen gelernt haben und wir seitdem befreundet sind. Und jetzt überlasse ich Mara das Wort, denn sie hat uns heute ganz wunderbar fluffig - süße Apple Cinnamon Swirls mitgebracht, eine Süßigkeit ganz nach meinem Geschmack...




Hallo ihr Lieben! Schön, dass ich hier sein darf, um euch heute eins meiner Rezepte zu kredenzen.


Ich bin Mara, blogge seit Februar 2013 auf Life Is Full Of Goodies und freue mich riesig, dass ich auf Schöner Tag noch! zu Gast sein darf!


Juliane kenne ich nun schon ein ganzes Weilchen. Zugegeben, zunächst kannte ich sie lediglich virtuell von ihrem wundervollen Blog. Schöner Tag noch! ist ja schließlich bekannt wie ein bunter Hund. Ein Blog, den man einfach kennt und immer wieder gerne liest. Und als ich Juliane dann vor gut einem Jahr auf dem Karlsruher Bloggerstammtisch persönlich kennenlernen durfte, hab ich mich gefreut wie ein Keks! Ehrlich!


Mittlerweile sind Juliane und ich befreundet und sehen uns regelmäßig in unserer tollen Karlsruher Bloggerrunde, die immer wieder auf´s Neue unglaublich viel Spaß bereitet!


So, nun noch einige kurze Infos zu mir und zu Life Is Full Of Goodies. Auf meinem Blog wird vor allem gebacken. Aufgrund dessen geht´s dort meistens auch eher süß zu. Es gibt Kuchen, Teilchen, Torten, Eis, ... alles Dinge, in die ich mich reinlegen könnte! Hin und wieder wird aber dennoch auch was Herzhaftes kredenzt oder gesund gekocht! Damit man beim Verzehr all dieser süßen Sünden nicht irgendwann aus allen Nähten platzt.


Allerdings gibt es auf meinem Blog nicht nur Rezepte von mir selbst, sondern auch solche von meiner Mom und meinem Dad. Beide sind klasse Hobbyköche und -bäcker und steuern regelmäßig leckere Köstlichkeiten bei. Mitterlweile haben sie sogar Ihre eigenen Rezeptseiten bei mir, es gibt eine Kategorie "Mom´s" und eine "Dad´s". Und vielleicht gibt´s ja auch bald eine Kategorie "Timm´s". Meine bessere Hälfte schwingt nämlich auch immer häufiger erfolgfreich den Kochlöffel...


Wenn die Küche ausnahmsweise mal kalt bleibt, widmen wir uns zuhause gerne diversen Garten- oder DIY-Projekten, reisen oder philosophieren über die Welt. Von all dem berichte ich hin und wieder ebenfalls. Ihr seht, es wird nicht langweilig...


Natürlich habe ich euch heute auch was mitgebracht. Es gibt Apple Cinnamon Swirls. Meine ganze Familie ist scharf auf so ziemlich alles, was mit Hefeteig gemacht wurde, ich eingeschlossen. Insofern gibt es häufig unterschiedliche Variatonen dieses beliebten Teigklassikers. Bei diesen Schnecken nun in Kombination mit Äpfeln und Zimt. Geht doch irgendwie immer, oder?!


Da ich viel mit Hefeteig experimentiere, kam ich irgendwann mal auf die Idee, fein geriebenes Obst oder fein geriebenes Gemüse direkt in den Hefeteig mit reinzumischen. Klingt komisch?! Ja, war es zunächst vielleicht auch. Aber ich hatte einfach Lust, mal was neues auszuprobieren. Und soll ich euch was sagen?! Es klappt wunderbar und schmeckt grandios! So habe ich mittlerweile Hefeteigrezepte mit Apfel, mit Kürbis, mit Süßkartoffel und vielem mehr im Repertoire. Macht den Teig nämlich herrlich saftig oder schön weich. Je nachdem.


Heute gibt´s eben eine Variante mit Apfel.




Rezept: Apple Cinnamon Swirls


Zutaten:
Für den Apfelhefeteig:

1 Würfel Hefe

250 ml lauwarme Milch
2 Esslöffel Zucker
1 gehäufter Teelöffel Zimt
650 g (-700 g) Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
80 g sehr weiche Butter
80 g Zucker
100 g sehr fein geriebene Äpfel
Für die Füllung:
100 g sehr fein geraspelte oder kurz durchpürierte Äpfel
200 g ganz klein geschnittene Äpfel (ganz kleine Apfelstückchen)
80 g flüssige Butter
1 Esslöffel Zimt
80 g Zucker
Für den Guss:
200 g Puderzucker
3-4 Esslöffel Milch (je nach gewünschter Konsistenz vom Guss)
1 Teelöffel Zimt (wer mehr Zimt mag kann auch einen Esslöffel nehmen)


Zubereitung:

Zunächst den Apfelhefeteig herstellen. Dafür die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. Die 2 Esslöffel Zucker dazugeben, umrühren und ca. 10 Minuten gehen lassen. Nun alle weiteren Zutaten für den Teig mischen, vom Mehl zunächst allerdings nur 650 g, und zur Hefemilch geben. Alles zu einem gleichmäßigen Hefeteig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr allzu sehr kleben. Tut er dies doch, kann man von den verbliebenen 50 g Mehl noch so viel dazukneten, bis er geschmeidig ist. Ein klitzeklein wenig klebrig darf er nach wie vor sein. Den Hefeteig nun zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel geben, mit etwas Mehl bestreuen und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.


Der Hefeteig sollte anschließend schön aufgegangen sein. Den Backofen nun auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem ca. 50 cm mal 40 cm großen Rechteck ausrollen.


Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen. Am besten geht das mit den Händen oder einem größeren Pinsel. Die geraspelten und klein geschnittenen Äpfel sollten ebenfalls überall schön verteilt sein.


Die Teigplatte nun in 8 lange Streifen schneiden und jeden der Streifen einzeln zu einer Art Schnecke oder Strudel aufrollen. Die Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

Für den Guss alle Zutaten miteinander verrühren und auf den noch warmen Apple Cinnamon Swirls verteilen.



☆ Mara


Liebe Mara, herzlichen Dank für diesen zauberhaften Gastbeitrag! Ich liebe Hefeteig ebenso wie Du und Du hast mit den Apple Cinnamon Swirls genau meinen Geschmack getroffen. Jetzt hätte ich gerne so ein saftig-fluffiges Schneckchen...

Sonntag, 25. Januar 2015

Süßkartoffel-Scheiterhaufen

"Life is short - eat dessert first!", diesem Motto kann ich einiges abgewinnen. Trotzdem ist die Nachspeisen-Kategorie auf meinem Blog - sagen wir es mal so - ausbaufähig! Aber jetzt wird sie um ein weiteres Rezept erweitert. Das heutige Dessert, ein Süßkartoffel-Scheiterhaufen, wird eigentlich in einer Eisenpfanne auf dem Grill zubereitet und 40 Minuten indirekt gegrillt. Da mein Grill keine indirekte Grillzone hat, habe ich den süßen Brotauflauf aus Süßkartoffel-, Apfel- und Brötchenscheiben etwas abgewandelt und portionsweise in kleine Cocotte-Förmchen geschichtet. Das sieht hübsch aus und hat genau die richtige Größe für eine Dessert-Portion.

Und so ungewöhnlich sich ein Dessert mit Süßkartoffel auch anhört, die Kombination mit Apfelscheiben, Brötchen und einer Eiermilch mit nur wenig Zucker schmeckt frisch gebacken aus dem Ofen grandios! Leicht süßlich, aber nicht zu süß, durch den Apfel schön frisch.... perfekt!

Süßkartoffel-Scheiterhaufen mit Apfelscheiben

Das Rezept stammt aus dem sehr gelungenen Grill-Kochbuch Wild grillen* von Tom Heinzle. Es enthält neben vielen kreativen Rezepten, wie man Wild höchst lecker auf dem Grill zubereiten kann, auch Rezepte für Gewürze, Grillsaucen und eben Desserts vom Grill. Eine ausführliche Rezension folgt demnächst! Jetzt kommt erst mal das Rezept für den Süßkartoffel-Scheiterhaufen für euch.


Rezept: Süßkartoffel-Scheiterhaufen
(für 4 Portionen als Dessert)

Zutaten:
1 kleine Süßkartoffel (ca. 100g)
1 Apfel
1 Milchbrötchen
etwas Butter zum Fetten der Form
250ml Milch
1 Ei
1/2 EL Zucker

Zubereitung:
Süßkartoffel schälen und in dünne, höchstens 3mm dicke Scheiben schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und den Apfel halbieren. Apfelhälften in 5mm dicke Scheiben schneiden. Brötchen ebenfalls in dünne, ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

4 ofenfeste Mini-Auflaufförmchen (Cocotte) mit wenig Butter fetten. Alternativ eine etwas größere ofenfeste Form nehmen. Süßkartoffelscheiben, Apfelscheiben und Brötchenscheiben abwechselnd hochkant in die Förmchen schichten. Milch mit Ei und Zucker in einem Becher verquirlen, über die geschichteten Scheiben in die Förmchen gießen. Förmchen nicht bis ganz zum Rand mit Flüssigkeit füllen, sonst laufen sie beim Backen später über!

Den Süßkartoffel-Scheiterhaufen in den Förmchen auf der mittleren Schiene im heißen Backofen ca. 40 Minuten backen.

Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und direkt in den Förmchen servieren. Dazu passt z.B. auch selbstgemachtes Karamelleis mit Fleur de Sel.

Süßkartoffel-Scheiterhaufen serviert in der Cocotte

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