Donnerstag, 31. März 2011

Fürs Partybüffet: Nudelsalat à la "Ohhh....Mhhh"

Letztes Wochenende war ich zu einer Geburtstagsfeier bei lieben Freunden eingeladen. Und ich sollte einen Nudelsalat mitbringen. Nudelsalat... den mit Mayonnaise mag ich gar nicht. Mediterran angehaucht schon eher. Ich habe meinen Rezepteordner durchgeblättert, aber das eine Rezept, das ich noch so halb im Kopf hatte, habe ich nicht mehr gefunden. Dafür ist mir wieder eingefallen, dass ich vor längerer Zeit bei Steffi von Ohhh....Mhhh... vom "Chrissi-Salat", dem besten (Nudel-)Salat der Welt, gelesen hatte. Das hörte sich doch gut an, dann mache ich eben den! Und Steffi hatte nicht zu viel versprochen,der Salat war superlecker und obwohl ich meine größte Salatschüssel damit gefüllt hatte, konnte ich eine leere Schüssel wieder mit von der Party nach Hause nehmen. So mag ich das!


Und hier das Rezept für euch, ich habe eigentlich nur die Champignons aus dem Originalrezept weggelassen und die Nudelmenge etwas erhöht. Und da ich keine Himbeer- oder Waldfruchtmarmelade mehr zuhause hatte, habe ich einfach ein paar TK-Himbeeren auftauen lassen, mit Zucker bestreut und mit einer Gabel zermust, das hat auch prima gepasst!

Nudelsalat à la Ohhh...Mhhh
(4 Portionen)

Zutaten:
Für den Salat:
125g Rucola-Salat
6 Cocktail-Tomaten
5 getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
1 rote Paprika
2 Frühlingszwiebeln
1 fester, säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn)
ca. 100g weicher Ziegenfrischkäse
1 kleine Dose Mais
20g Pinienkerne
20g Sonnenblumenkerne
ca. 200g Farfalle (Schmetterlingsnudeln)

Für das Dressing:
5 EL Aceto Balsamico
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Himbeer- oder Waldfruchtmarmelade
2 EL Akazienhonig
3 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Derweil den Rucola verlesen, in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Frühlingszwiebeln putzen, welke Stängel und Wurzelbüschel abschneiden. In feine Ringe schneiden. Paprika halbieren, Kerne entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden. Apfel waschen, ungeschält vierteln, Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Getrocknete Tomaten grob hacken. Alles zusammen mit dem Mais in eine große Salatschüssel geben. Ziegenfrischkäse zerbröckeln und ebenfalls untermischen.

Pinienkerne und Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Nudeln abgießen und noch warm mit dem Rucola in der Salatschüssel vermengen.

Alle Zutaten für das Dressing gut miteinander vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Nudeln und dem Rucola in die Schüssel geben. Dressing untermischen und Salat mit den gerösteten Kernen bestreuen, bevor ihr ihn aufs Partybuffet stellt.

Der Salat hat den Party-Praxistest mit Bravour bestanden und wird ins Standard-Repertoire aufgenommen! Habt ihr auch so ein paar Buffet-Standard-Gerichte? Zu meinen Buffet-Knallern gehören auf jeden Fall die Haferflocken-Kirsch-Muffins und die Feigen-Mozzarella-Spieße. Und was bringt ihr gerne für Partybuffets mit?

Mittwoch, 30. März 2011

Schnelle Feierabendküche: Spaghetti mit Olivenpaste

Ich habe auf der Suche nach Rezepten für die schnelle Feierabendküche mal wieder in meiner Kochbuchsammlung gestöbert und dabei auch in einige Kochbücher reingeschaut, die ich schon länger nicht mehr genutzt habe. Dabei habe ich in dem Büchlein "Pasta" vom Zabert Sandmann Verlag ein Rezept für Spaghetti mit Olivenpaste gefunden. Das klang nach einer schönen Abwechslung zu Tomatensauce und Pesto, die Zubereitung hörte sich nach schneller Küche an und die Zutaten hatte ich auch alle zuhause, also nichts wie ran! Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden: würzige Olivenpaste, dazu frische Tomaten und Basilikum - eine leckere Kombination!


Spaghetti mit Olivenpaste
(2 Portionen)

Zutaten:
1 Knoblauchzehe
75g schwarze Oliven ohne Stein
1 TL eingelegte Kapern
ca. 40ml Olivenöl
1/2 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
5-6 Cocktailtomaten
einige Basilikumblätter
250g Spaghetti
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Derweil die Oliven grob hacken. Knoblauch schälen und grob hacken. Knoblauch, Oliven und Kapern mit dem Stabmixer fein pürieren, dabei nach und nach das Olivenöl hinzugießen, bis eine glatte Paste entstanden ist. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Cocktailtomaten waschen und fein würfeln. Basilikum waschen, trocken schütteln und bis auf ein paar Blätter zur Dekoration fein hacken. Nudeln abgießen, mit der Olivenpaste, den Tomatenwürfeln und den Basilikumstreifen mischen. Portionsweise in tiefe Teller füllen und mit reichlich frisch geriebenem Parmesan und den übrigen Basilikumblättern garniert servieren.

Da ich aus dem "Pasta"-Kochbuch schon lange nichts mehr gekocht habe, ist das mal wieder ein Beitrag für Foodfreaks Event "DKduW - Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen"!



Zum Kochbuch:
"Pasta" ist prima für Kochanfänger geeignet. Es war auch eines der ersten Kochbücher, das ich mir selbst gekauft habe. In der Einleitung wird erklärt, wie man Pasta richtig kocht, aber auch, wie man Nudelteig selbst zubereitet und in Form bringt. Das Buch ist unterteilt in die Kapitel Pasta-Salate, Pasta mit Gemüse & Käse, Pasta mit Fisch & Fleisch und Pasta gefüllt & aus dem Ofen. Unter den Rezepten finden sich Klassiker wie z.B. Makkaroni alla bolognese, aber auch frische, moderne Varianten wie Nudelnester in Pergament oder ein Spaghetti-Salat mit Avocado und Garnelen.



Mittlerweile gibt es vom Verlag Zabert Sandmann eine Vielzahl von Kochbüchern zum kleinen Preis von 4,95€ zu den verschiedensten Themen. Ich mag die Kochbuchreihe und besitze folgende Ausgaben: Muffins, Dolci, Antipasti & Tapas, Braten,Steak&Co., Currys, Vegetarisch und eben Pasta. Ach ja, und Low Fat ;-)

Montag, 28. März 2011

English Breakfast: Porridge mit Aprikosen und Honig nach Sophie Dahl

Nach dem leckeren Bircher-Müsli neulich habe ich heute morgen eine weitere Frühstücksalternative zu meinem üblichen Früchtemüsli mit Joghurt und Banane ausprobiert. Bei Valentinas Kochbuch bin ich auf ein Rezept für Porridge mit Aprikosen und Honig von Sophie Dahl gestoßen. Porridge habe ich noch nie gegessen, aber Haferflocken, Aprikosen und Honig mag ich - also nichts wie ran! Und ich war wirklich begeistert: der Geschmack ist toll, das Frühstück ist reichhaltig, ohne zu belasten, und die Zubereitung ging auch schnell. Das Porridge ist somit auch prima fürs Frühstück an Arbeitstagen geeignet! Das werde ich zukünftig sicher öfter machen.


Porridge mit Aprikosen und Honig
(1 Portion)

Zutaten:
1/2 Tasse Haferflocken
5-6 getrocknete Aprikosen
125ml Orangensaft
1/2 Zimtstange
2 TL Honig, z.B. Akazienhonig
1 EL Naturjoghurt

Zubereitung:
Aprikosen grob hacken. Zusammen mit dem Orangensaft und der Zimstange in einem kleinen Topf aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Haferflocken in einem zweiten Topf mit einer Tasse Wasser aufkochen und so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Haferflocken das Wasser aufgenommen haben. Das dauert ca. 5 Minuten. Aufpassen, dass nichts anbrennt!

Orangensaft abgießen, Zimstange entfernen und Aprikosen zu den Haferflocken geben. Mit Honig vermischen und in eine Schüssel füllen. Einen Klecks Joghurt dazugeben und noch warm genießen.

Im Originalrezept werden Manuka-Honig (hatte ich nicht) und Crème fraiche statt Joghurt verwendet, mir war der leichtere Naturjoghurt lieber.

Ich glaube, ich sollte mir Sophie Dahls Kochbuch "Verführerisch - Kochen mit Sophie Dahl", aus dem dieses Rezept stammt, doch mal näher anschauen... habt ihr denn schon Erfahrungen mit diesem Kochbuch? Was haltet ihr davon?

Sonntag, 27. März 2011

Ricotta-Himbeer-Creme mit Honignüssen aus der "Sansibar"

Ich war noch nie im Strandlokal "Sansibar" auf Sylt. Ich war überhaupt noch nie auf Sylt. Aber ich habe letztes Jahr das Lecker-Sonderheft "Sansibar" mit 90 Rezepten aus der Sansibar gewonnen. Und heute habe ich daraus als Dessert die Ricotta-Himbeer-Creme mit Honignüssen gemacht. Schnell gemacht und lecker, dazu strahlt die Sonne ins Esszimmer hinein - bestens! So hole ich mir Sylt nach Hause ;-)


Ricotta-Himbeer-Creme mit Honignüssen
(2 Portionen)

Zutaten:
50g gemischte Nüsse (ich habe Haselnüsse, Paranüsse, gehackte Mandeln und Kokoschips genommen)
2 EL Akazienhonig
125g Himbeeren
3 EL Zucker
100g Vollmichjoghurt
125g cremiger Ricotta

Zubereitung:
Himbeeren mit 1 EL Zucker bestreuen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Derweil die Nüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kurz rösten. Aufpassen, dass nichts anbrennt! Nüsse herausnehmen, mit dem Honig vermischen und beiseite stellen.

Ricotta, Joghurt und 2 EL Zucker vermischen und glatt rühren. Gezuckerte Himbeeren mit einer Gabel zu Mus quetschen.

Zum Servieren erst das Himbeermus, dann die Ricottacreme und abschließend die Honignüsse schichtweise in ein Glas füllen.

Ein sommerlich-frisches Dessert, blitzschnell zubereitet - mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, diese Woche werden die Beiträge bei lingonsmak gesammelt!

Freitag, 25. März 2011

Bärlauch-Ziegenkäse-Penne mit gerösteten Pinienkernen

Diese Woche habe ich auf dem Markt den ersten Bärlauch entdeckt! Glücklich habe ich gleich einen Bund davon mit nach Hause getragen. In der aktuellen "Lecker" 4/2011 hatte ich mir nämlich schon die Bärlauch-Ziegenkäse-Penne mit gerösteten Pinienkernen zum Nachkochen markiert und darauf gewartet, dass es endlich Bärlauch gibt. Ich habe zwar schon mal Bärlauch gegessen, aber noch nie selbst zubereitet und war daher sehr gespannt, ob dieses Gericht meinen Vorstellungen entspricht. Es entpuppte sich als ein Essen ganz nach meinem Geschmack: der leicht scharfe, knofelige Bärlauch passt prima zum cremigen Schmand, dem Ziegenkäse und den crunchigen Pinienkernen. Außerdem ist es super-simpel zuzubereiten und steht in gut 20 Minuten fertig und frühlingsfrisch-aromatisch auf dem Tisch, so mag ich das!


Bärlauch-Ziegenkäse-Penne mit gerösteten Pinienkernen
(2 Portionen)

Zutaten:
250g Penne
ca. 50g Bärlauch (ein kleiner Bund)
1 kleine Schalotte
1 EL Pinienkerne
1 TL Olivenöl
50ml trockener Weißwein
100g Ziegenfrischkäse
50g Schmand
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Derweil die Schalotte schälen und fein würfeln. Bärlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken. In einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Fett die Pinienkerne goldbraun rösten. Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Mit dem Weißwein und 3 EL Nudelwasser ablöschen und offen bei starker Hitze ca. 2-3 Minuten einkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und den kleingeschnittenen Bärlauch (bis auf ca. 1 EL) dazugeben. Mit einem Stabmixer pürieren. Ziegenkäse und Schmand unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

Nudeln abgießen und mit der Bärlauch-Ziegenkäse-Creme vermischen. Nudeln portionsweise in tiefe Teller füllen, mit den gerösteten Pinienkernen und dem restlichen kleingeschnittenen Bärlauch bestreut servieren.

Donnerstag, 24. März 2011

Kartoffelküchlein mit Gurkensoße aus dem "World Food Café"-Kochbuch

Vor 2 Wochen habe ich bei Mestolo das vegetarische Kochbuch "World Food Café" von Carolyn und Chris Caldicott gewonnen. Danke noch mal, liebe Päm! Und ich hatte euch damals versprochen, das Buch vorzustellen, wenn ich einiges daraus gekocht habe. Drei Rezepte habe ich bisher aus dem Buch gekocht, also kann ich zumindest ein erstes Urteil abgeben.

Als erstes war ein Lauch-Kartoffel-Curry aus Kandy (Sri Lanka) dran. Vielleicht lag es an dem Schnupfen, der zu diesem Zeitpunkt meine Geschmacksnerven etwas lahm gelegt hat, aber trotz der vielen darin enthaltenen Gewürze fand ich das Curry eher fad. Doch schon das zweite Rezept, eine ägyptische Linsensuppe, hat meinen Geschmack getroffen und mich positiv gestimmt. Heute jetzt habe ich als drittes Rezept die Kartoffelküchlein mit Gurkensoße aus Peru nachgekocht und bin sehr angetan! Ein durch die Gurkensoße sehr frisches, leichtes Gericht, ideal für die ersten warmen Frühlingstage.


Und hier kommt das Rezept für euch! Im Originalrezept wird frischer Koriander anstelle der Petersilie verwendet, aber da ich keinen Koriander da hatte und Petersilie sowieso lieber mag, habe ich das kurzerhand ausgetauscht.

Kartoffelküchlein mit Gurkensoße
(1 Portion)

Zutaten:
Für die Kartoffelküchlein:
250g mehlig kochende Kartoffeln
1-2 EL Milch
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
1/2 Zwiebel
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 kleine Karotte
1/2 rote Paprika
2 EL Rapsöl

Für die Gurkensoße:
1/4 Salatgurke
1/2 grüne Chilischote
einige Petersilienblätter
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Honig
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in Salzwasser in ca. 15-20 Minuten weich kochen. Kartoffeln abgießen und zusammen mit der Milch und 1 EL Butter mit dem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Kartoffelpüree zerstampfen. Mit Salz würzen. Etwas abkühlen lassen.

Derweil Karotte schälen und fein würfeln. Paprika ebenfalls fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Restliche Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze weich dünsten. Paprika und Karotte zugeben und mitdünsten, bis sie weich sind.

Für die Gurkensoße die Gurke schälen und grob raspeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Chilischote fein hacken. Gurkenraspel, Chilischote, gehackte Petersilie, Zitronensaft und Honig miteinander vermischen, mit Salz würzen.

Aus jeweils einer Handvoll Kartoffelpüree die Kartoffelküchlein formen. Dazu in den Kartoffelteig eine Mulde formen und ca. 1-2 EL vom angebratenen Paprika-Karottengemüse hineingeben. Kartoffelteig über die Füllung klappen, zu einem Kloß formen und diesen wieder etwas flachdrücken. So mit dem gesamten Kartoffelpüree verfahren.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen. Die Kartoffelküchlein darin von beiden Seiten goldbraun knusprig braten. Mit der Gurkensoße, dem übrig gebliebenen Karottengemüse und nach Belieben einen grünen Salat dazu servieren.


Und jetzt noch ein paar Worte zum Buch an sich! "World Food Café" ist nicht nur ein Kochbuch, sondern auch ein Reisebuch, in dem die Autoren über ihre Reisen in den Nahen Osten, Afrika, Indien, Nepal, Sri Lanka, Südostasien, China und Amerika berichten, garniert mit vielen tollen Reisefotos. Zu jedem Land gibt es einige Rezepte, die den Autoren dort besonders gut geschmeckt haben. Das wirkt sehr authentisch und ehrlich, über Peru schreiben sie beispielsweise: "Die Dschungel, Wüsten, Berge und Küstenstriche von Peru bieten für einen Fotografen eine Fülle von Motiven, aber für anregende kulinarische Erfahrungen sind sie ein absolutes Niemandsland." Es gibt dann aber doch auch leckere Rezepte aus Peru, wie eben die Kartoffelküchlein mit Gurkensoße.

Die Gerichte sind bodenständig, nicht besonders raffiniert, aber durch die Verwendung vieler Gewürze aromatisch und lecker. Leider gibt es nicht zu jedem Gericht ein Foto, das finde ich persönlich immer etwas schade. Ich hätte mir das Kochbuch wahrscheinlich nicht selbst gekauft, freue mich aber nach wie vor sehr darüber, dass ich es gewonnen habe, denn wie gesagt haben mir 2 von 3 bisher gekochten Rezepten sehr gut geschmeckt - und weitere Rezepte sind markiert. Ich werde berichten, wenn ich weitere leckere Rezepte erfolgreich ausprobiert habe :-)

Dienstag, 22. März 2011

Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Oliven-Topping

Es haben ja schon einige verwundert nachgefragt, ob Uwe und ich eigentlich all das, was wir an unserem Kochwochenende gekocht haben, auch tatsächlich gegessen haben! Antwort: Ja, haben wir :) Allerdings mit ein paar Einschränkungen: wir haben von vielen Gerichten nur kleinere Mengen gekocht, wir hatten noch Mitesser und - die Tage waren lang!

Diese gebackenen Kartoffeln mit Tomaten-Oliven-Topping waren so eine kleine, leckere Zwischendurchmahlzeit, von der wir nur eine kleine Portion zubereitet haben. Kann ich mir im Sommer auch sehr gut als Beilage zu Gegrilltem vorstellen!


Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Oliven-Topping
(4 Portionen)


Zutaten:
8 große Kartoffeln
3-4 Knoblauchzehen
2 Frühlingszwiebeln
150g Schafskäse
150g getrocknete Tomaten in Öl
300g schwarze Oliven ohne Stein
1-2EL Zitronensaft
8EL Olivenöl

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und ungeschält in Salzwasser in ca. 20 Minuten gar kochen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Knoblauch schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelbüschel und welke Blätter entfernen und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Schafskäse zerbröckeln. Tomaten hacken, dabei das Öl auffangen. Oliven in Scheiben schneiden. 
Die gekochten Kartoffeln abgießen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf einem Backblech anordnen. Knoblauch, Schafskäse, Tomaten mitsamt dem Öl, Oliven und Zitronensaft miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten-Schafskäse-Oliven-Topping auf den Kartoffelhälften verteilen. Olivenöl darüber träufeln. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.


Morgen gibt es bei High Foodality das letzte Rezept unseres gemeinsamen Kochwochenendes. Die bereits veröffentlichten Rezepte sind hier verlinkt:

Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Feta-Topping
Tomaten-Schokoladensuppe mit Rosinen und Basilikum - morgen auf High Foodality

Montag, 21. März 2011

Bandnudeln mit Tomaten-Linsen-Ragout

Interessiert sich eigentlich noch jemand für Low fat? Ich habe den Eindruck, das ist out. Jetzt ist eher Low Carb oder Insulin-Trennkost-Diät ("Schlank im Schlaf") in Mode. In unserem Kochbuchregal befindet sich aber noch ein Kochbuch mit dem Titel "Low fat", aus dem ich sogar schon mal was gekocht habe. Am Wochenende habe ich mal wieder darin geblättert, weil ich es eigentlich entsorgen wollte. Stattdessen habe ich mir gleich ein paar Rezepte markiert, die mich unabhängig von Low oder high fat angesprochen haben. Eins davon waren diese Bandnudeln mit Tomaten-Linsen-Ragout. Dahinter verbirgt sich eine vegetarische Bolognese-Variante mit grünen Linsen - und diese hat sich als ebenso lecker herausgestellt, wie ich vermutet hatte! Ein weiterer Vorteil: das Gericht steht in gut 30 Minuten fertig auf dem Tisch, also prima Feierabendküche.


Bandnudeln mit Tomaten-Linsen-Ragout
(2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Stängel Sellerie
1 EL Butter
75g grüne Linsen
1 kleine Dose geschälte Tomaten (240g Abtropfgewicht)
125ml Rotwein
1 Lorbeerblatt
1/2 TL getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer
Zucker
250g Bandnudeln
2 Stängel Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Karotte schälen und fein würfeln. Sellerie waschen, längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Karotte, Sellerie und die Linsen darin glasig dünsten.
Tomaten in der Dose kleinschneiden und mitsamt dem Tomatensaft und dem Rotwein zum Gemüse geben. Lorbeerblatt und Thymian zugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und alles aufkochen. Dann zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln, bis die Linsen weich sind.

Derweil die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser gemäß Packungsanweisung al dente kochen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Lorbeerblatt aus dem Tomaten-Linsen-Ragout entfernen, Ragout noch mal kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gehackte Petersilie unterrühren.

Nudeln abgießen, mit dem Tomaten-Linsen-Ragout vermischen und sofort servieren.

Sonntag, 20. März 2011

Sonntagssüß: Polenta-Apfelkuchen nach Jamie Oliver

Heute habe ich nach langem mal wieder einen Kuchen gebacken. Und zwar den Polenta-Apfelkuchen aus dem Jamie Oliver-Magazin, den ich hier erwähnt hatte. Das Rezept klang interessant, denn außer Mehl standen auch noch Polenta und Semmelbrösel und außer Äpfeln auch noch Rosinen und Trockenfeigen auf der Zutatenliste. Dafür kein Backpulver. Schon beim Teigrühren und in die Springform gießen beschlich mich der Verdacht, dass der Kuchen eine ganz schön kompakte Angelegenheit sein würde - und so war es auch. Fazit: Der Kuchen ist geschmacklich ganz in Ordnung, allerdings schmeckt man die Feigen sehr dominant durch und die Konsistenz ist sehr fest.


Da mich der Polenta-Apfelkuchen nicht 100%ig überzeugt hat, gibt es auch kein Rezept dafür, aber als Beitrag zur "Initative Sonntagssüß" von Fräulein Text, Mat&Mi und lingonsmak reiche ich den Kuchen trotzdem ein, weil mir die Idee dieser Initiative gut gefällt!


Samstag, 19. März 2011

Maultaschensuppe mit selbstgemachten Maultaschen

Beim gemeinsamen Kochwochenende mit meinem Cousin Uwe habe ich endlich, endlich auch mal die schwäbische Leib- und Magenspeise Maultaschen (aka "Herrgottsbscheisserle") selbst gemacht. Das Rezept dafür hat mir meine Mutter gegeben, denn ihre Maultaschen sind legendär! Geschmacklich top und so groß, dass ich gerade so 2 Stück davon schaffe. Und sooooo gut... 

Natürlich macht meine Mutter die Maultaschen "alla mäng" und nicht nach Rezept, aber für mich hat sie ihre Zubereitungsart aufgeschrieben. Und mit dieser Anleitung ist es Uwe und mir gelungen, äußerst leckere Maultaschen zuzubereiten und alle Mitesser am Tisch glücklich zu machen. Also nichts wie ran an die Maultaschensuppe mit selbstgemachten Maultaschen!


Maultaschensuppe mit selbst gemachten Maultaschen
(4 Portionen)

Zutaten:
Für den Teig:
250g Mehl Type 405
3 Eier
1/2 TL Salz
1/2 EL Olivenöl

Für die Füllung:
1 Brötchen vom Vortag
200 g frischer Blattspinat
1 Ei, 1 Eigelb (das 2. Eiklar leicht verschlagen und zum „Kleben“ nehmen)
2 Zwiebeln
½ Bund glatte Petersilie
150 g feines Kalbsbrät
400 g Kalbshackfleisch
Salz, Pfeffer
Frisch geriebene Muskatnuss

Für die Maultaschensuppe:
ca. 2l Fleischbrühe
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung:
Zunächst den Teig zubereiten. Mehl mit Eiern, Olivenöl und Salz mit den Knethaken des Handrührers erst auf niedriger, dann auf höherer Stufe zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie gewickelt 2 Stunden kühl stellen.

Dann geht es an die Füllung. Brötchen in warmem Wasser einweichen. Spinat putzen, waschen und tropfnass in einem heißen Topf zusammenfallen lassen. Abkühlen lassen, gut ausdrücken und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Zwiebeln schälen, fein würfeln und mit der fein geschnittenen Petersilie in Butter andünsten bis die Zwiebeln weich, aber nicht braun sind.

Das ausgedrückte Brötchen, Hackfleisch, Brät, gehackten Spinat , Ei und Eigelb und die Zwiebel-Petersilienmischung in einer Schüssel gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Eventuell von der Füllung ein kleines Klößchen kurz in kochendes Wasser geben und dann probieren, damit man sicher ist, dass es genügend gewürzt ist. Wenn die Füllung zu fad ist, schmecken die Maultaschen nicht!

Füllung beiseite stellen. Nudelteig aus dem Kühlschrank holen. Arbeitsfläche für das Ausrollen des Teigs vorbereiten und mit Mehl bestäuben. Ein großes, sauberes, leicht mit Mehl bestäubtes Küchentuch bereitlegen. Den Nudelteig mit einer Nudelmaschine dünn, aber nicht zu dünn ausrollen.

Ein Stück Nudelbahn auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen, mit der Füllung ca ½ cm dick bestreichen , oben und unten einen kleinen Rand frei lassen. Den Rand mit dem leicht verschlagenen Eiweiß einpinseln. Die Teigbahn 2-3 Mal ca. 4 cm einschlagen, je nachdem wie groß die Maultaschen werden sollen und wie breit die Teigbahn ist. Wer kleinere Maultaschen haben möchte, halbiert die Teigbahn einmal längs, bevor er die Füllung aufträgt.
Am Schluß den mit Eiweiß eingestrichenen Rand runterklapppen und festdrücken. Mit einem Messer oder Teigrädchen den Teig von der restlichen Teigbahn abschneiden. Fertig gefaltete Maultaschen auf dem leicht bemehlten Küchentuch parken und mit einem weiteren leicht bemehlten Tuch zudecken, bis alle Maultaschen fertig sind.

Für die Maultaschensuppe die Maultaschen in kochende Fleischbrühe geben und 10 – 15 Minuten bei kleiner Hitze eben so kochen lassen. Derweil Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken. Maultaschen in der heißen Fleischbrühe mit gehacktem Schnittlauch bestreut servieren.


Der Aufwand, Maultaschen selbst zu machen, ist zwar groß, aber es lohnt sich! Am besten macht ihr gleich noch ein paar Maultaschen mehr, wenn ihr sowieso schon dabei seid, sie lassen sich nämlich prima einfrieren. Und außer klassisch in der Brühe schmecken Maultaschen natürlich auch toll geschmelzt mit Zwiebeln und dazu Kartoffelsalat...  oder so, wie wir sie an diesem Wochenende auch noch zubereitet haben, als "Dreierlei von der Maultasche". Das gibt es morgen auf High Foodality!


Weitere Rezepte unseres gemeinsamen Kochwochenendes - die bereits veröffentlichten Rezepte sind verlinkt:
Maultaschensuppe mit selbst gemachten Maultaschen
Dreierlei von der Maultasche - morgen auf High Foodality
Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Feta-Topping
Tomaten-Schokoladensuppe mit Rosinen und Basilikum

Donnerstag, 17. März 2011

Dessert-Highlight: Grenadine-Birnen mit süßem Couscous

Heute geht es bei mir mit einem absoluten Dessert-Highlight weiter mit den Rezepten des Schöner Tag noch / High Foodality-Kochwochenendes! Das Rezept für die Grenadine-Birnen mit süßem Couscous habe ich schon vor einigen Jahren aus einer "Living at Home" (Ausgabe 12/2006) herausgerissen und es hat mich schon lange gereizt, diese ungewöhnliche Kombination von Früchten mit Couscous auszuprobieren. 

Im Originalrezept sind als Zutat Granatapfelkerne vorgesehen. Da wir keinen Granatapfel auftreiben konnten, haben wir die Granatapfelkerne durch Himbeeren ersetzt, was unserer Meinung nach sogar noch besser gepasst hat.

Dieses Rezept war ein echter Volltreffer - das Dessert ist ein tolles Finale für jedes Menü, das man mit einem nicht zu süßen, aber äußerst leckerem und ungewöhnlichen Nachtisch abschließen möchte. Auch optisch macht es etwas her. Also: Absolute Nachkochempfehlung!


Grenadine-Birnen auf süßem Couscous
(4 Portionen)

Zutaten:
1 Bio-Limette
175ml Möhrensaft
2 EL Zucker
100g Couscous
50g getrocknete Aprikosen
20g Pistazien
5 EL Himbeeren
75ml Grenadinesirup
1 Vanilleschote
2 kleine, feste Birnen
20 Blätter Minze

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Limette heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Limette auspressen. Zucker mit 75ml Möhrensaft, der Limettenschale und der Hälfte des Limettensafts aufkochen. Couscous unterrühren und den Topf vom Herd nehmen. Couscous 7 Minuten quellen lassen. Derweil die Aprikosen würfeln und die Pistazien fein hacken. Gequollenes Couscous mit einer Gabel auflockern, Aprikosenwürfel und gehackte Pistazien unterrühren. Abkühlen lassen.

Grenadinesirup, übrigen Möhrensaft und restlichen Limettensaft miteinander verrühren. Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zur Flüssigkeit geben. Die Birnen schälen, längs halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Birnenhälften in eine ofenfeste Form legen, mit der Sirupmischung übergießen und im heißen Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 25-30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit die Birnenhälften wenden und mit etwas Sirup begießen.

Minze waschen, trocken schütteln und grob hacken. Unter das süße Couscous rühren. Couscous auf Tellern portionieren. Mit gebackener Birne und Himbeeren anrichten. Mit Sirup beträufeln.



Weitere Rezepte unseres gemeinsamen Kochwochenendes - die bereits veröffentlichten Rezepte sind verlinkt:
Grenadine-Birnen auf süßem Couscous
Tafelspitz mit Spitzkohl-Birnen-Gemüse - morgen auf High Foodality
Maultaschensuppe mit selbst gemachten Maultaschen
Dreierlei von der Maultasche
Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Feta-Topping
Tomaten-Schokoladensuppe mit Rosinen und Basilikum

Mittwoch, 16. März 2011

Im Kochzeitschriften-Check: das brandneue Jamie Oliver-Magazin

Letztes Wochenende habe ich mir die erste Ausgabe des brandneuen Jamie Oliver Magazins auf deutsch gekauft, weil ich erstens ja an keiner neuen Kochzeitschrift vorbeigehen kann, ohne zumindest darin zu blättern, und weil ich gespannt war, ob mir das Magazin zusagen würde. Denn zu Jamie Oliver habe ich  ja bekanntlich ein zwiespältiges Verhältnis: Sein Kochbuch "Natürlich Jamie" gefällt mir wirklich gut und die "30 Minuten Menüs" haben meinen Geschmack gar nicht getroffen.


Damit ich mich hier nicht von eventuellen Jamie-Abneigungen leiten lasse bei der Bewertung des Magazins, habe ich beschlossen, es mit zwei von mir gerne gelesenen Kochzeitschriften direkt zu vergleichen: mit der aktuellen Ausgabe der "Lecker" (4/2011), die mit einem Pasta-Special als Beileger aufwartet und mit der vorletzten Ausgabe der "essen & trinken" (2/2011), wo das Titelthema "Pasta, Pasta" lautete. Das passt thematisch zum Jamie Oliver-Magazin, das als Titelthema "Auf nach Italien!" anpreist.

Erst mal die Eckdaten (Preis und Seitenumfang):
 Jamie Oliver Magazin: 4.90€, 130 Seiten
essen & trinken: 4.00€, 130 Seiten
Lecker: 3.00€, 122 Seiten + Extraheft mit 20 Seiten

Dann zum Inhalt:
Jamie Oliver Magazin: 
Das Titelthema Italien wird mit mehreren Artikeln abgedeckt. Jamie besucht Venedig, lernt dort Risotto kochen und es gibt ein paar Tipps zu Restaurants und Bars in Venedig. Thematisch passt dazu eine Doppelseite "Wie macht man... Pasta", das Rezept ist aus "Besser kochen mit Jamie" entnommen. Außerdem steuern einige englische Kochkollegen italienische oder italienisch angehauchte Rezepte zum Magazin bei und Jamie präsentiert einige italienische Saucenklassiker. Jamie stellt zudem das Restaurant "Maccheroni" aus Rom mit einigen Rezepten vor. Ein Bericht über die sizilianische Insel der Kapern, Salina, rundet das Italien-Special ab. 
Als weitere Themenblöcke gibt es Osterrezepte, Rezepte für das Kochen für und mit Kindern, Rezepte für ein Frühlingspicknick und einen Bericht über Jamies Food-Revolution in Huntington, USA. 
Um auf die auf dem Titel angekündigten 120 Rezepte im Heft zu kommen, werden am Ende des Magazins auf 4 Doppelseiten ca. 60 kurze Rezepte mit kleinen Fotos für jeden Tag im März und April abgefrühstückt.

essen & trinken:
Das Titelthema "Pasta" wird mit 10 neuen Pastasaucen, Nudelgeheimnissen und der "besten Tomatensauce der Welt" behandelt. Produkte rund um die Pastaküche wie Öl, Tomaten, Wein und Parmesanreiben werden vorgestellt. Unter der Rubrik "Schnell, einfach, gut" gibt es 6 Gerichte mit Apfelsinen, die in 45 Minuten oder schneller auf dem Tisch stehen. Es gibt einen Grundkurs, der sich der Zubereitung der perfekten Hühnerbrühe widmet, sowie als weitere Themenkomplexe "Backen mit Gemüse" und "Frühstück". Ein Menü und ein Rezept des Monats sowie eine weitere Folge der Artikelserie mit Starkoch Alexander Herrmann runden den Rezeptteil ab. Im Magazin-Teil geht es um New York und den Trend "Farm-to-table", es gibt Restaurant-Tipps für einen Trip nach Florenz und ein Interview mit John Irving zum Thema Essen.

Lecker:
In der Lecker gibt es keinen Magazin-Teil oder längere Artikel, der Fokus liegt klar auf den Rezepten. Titelthema ist in dieser Ausgabe das Schnitzel in einigen Variationen, außerdem gibt es ein Mallorca-Special, einige Fisch-Rezepte von und mit Starkoch Steffen Henssler und wie in jedem Heft Rezepte in den Rubriken Blitzschnell, Kleines Geld, Zwergenküche, Fix und Feierabend, Kochschule und Soulfood. Ebenfalls wie in jeder Ausgabe gibt es einige Deko- und Do it yourself-Ideen, dieses Mal zum Thema Blumen. Außerdem liegt dem Magazin ein Nudel-Special "We love Pasta" mit 10 Pastaklassikern wie Spaghetti Carbonara und einigen Variationen bei.

Nachkochfaktor:
Jamie Oliver Magazin:
Ich habe mir relativ wenige Rezepte sofort beim ersten Durchblättern zum Nachkochen markiert. Gemerkt habe ich mir: Buccatini all´Amatriciana, Marmorierte Zitronen-Tarte und Polenta-Apfelkuchen.
3 der insgesamt 120 Rezepte möchte ich sofort nachkochen = 2,5% Nachkochfaktor.

essen & trinken:
Oh, diese Ausgabe der essen & trinken hat voll  meinen Geschmack getroffen. Spontan wanderten folgende Rezepte auf die "to cook"-Liste: Spaghetti Bolognese mit Gremolata, Linguine mit Kirschtomaten und Basilikum-Dip, Orecchiette in Kartoffel-Kresse-Fond, Kaiserschmarren mit Apfelsinen-Granatapfel-Kompott, Ofenhähnchen mit Apfelsinen und Schwarzwurzel-Mousse und -Chips mit Birne. 6 von 54 Rezepten sprechen mich an = 11,1% Nachkochfaktor.

Lecker:
Schon beim ersten Schmökern hat mich in diesem Heft einiges angesprochen: Conchiglioni con spinaci al forno, Bärlauch-Ziegenkäse-Penne mit gerösteten Pinienkernen, Gebratene Polentaschnitten mit Pistazienbutter und Kirschen sowie die Spaghetti mit Salbei-Nussbutter. 4 von 54 Rezepten möchte ich schnellstmöglich nachkochen = 7,4% Nachkochfaktor.

Nachkochergebnis: 
Jamie Oliver Magazin:
Bisher habe ich daraus die Buccatini all´Amatriciana gekocht, einen Pasta-Klassiker aus Rom. Die Anleitung war kurz aber gut verständlich, die Zubereitung war unkompliziert und es ging recht schnell. Mir hat es gut geschmeckt, aber es war kein Rezept, das ich bloggen würde. In Schulnoten gebe ich dafür eine 2+.


essen & trinken:
Aus diesem Heft habe ich schon vor einiger Zeit die Orecchiette in Kartoffel-Kresse-Fond gekocht. Die Zubereitung des Gerichts war recht (zeit-)aufwendig, aber das Ergebnis hat voll überzeugt. Geschmacklich top, interessante Zutatenkombination, und es hat mir so gut gefallen, dass ich es auf Schöner Tag noch! gebloggt habe. In Schulnoten eine glatte 1.



Lecker:
Ich habe die Spaghetti mit Salbei-Nussbutter aus dem Pasta-Special nachgekocht. Da ich keinen Salbei hatte, habe ich ihn durch Rosmarin ersetzt. Die Anweisungen im Rezept waren klar, es war wie gekennzeichnet einfach zuzubereiten und geschmacklich war es auch ganz in Ordnung. Das Geschmackserlebnis war allerdings nicht überwältigend oder besonders. Also kein Rezept, das ich auf "Schöner Tag noch!" veröffentlichen würde. Als Schulnote würde ich eine 2-3 dafür vergeben.



Fazit:
Das Jamie Oliver-Magazin gefällt mir ganz gut, es bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Rezepten und (Reise-)Berichten. Natürlich steht in nahezu allen Artikeln Jamie als Person im Mittelpunkt, aber bei einem Jamie Oliver-Magazin ist das auch zu erwarten. Das Magazin ist modern aufgemacht, ansprechend gestaltet und überzeugt mit dem üblichen Jamie Oliver-Fotostil. Einziges Manko bei der Gestaltung ist für mich das matte Papier, das die Fotos teilweise etwas stumpf wirken lässt. Ob ich zukünftige Ausgaben des Jamie Oliver-Magazins auch noch kaufen werde, wird stark vom Thema abhängen. Das Thema Italien spricht mich eigentlich immer an. In der nächsten Ausgabe lautet das Titelthema "Frischwärts" - na, mal sehen, ob ich das kaufe!

Mein Favorit bleibt von den 3 Kochzeitschriften allerdings "essen & trinken", insbesondere seit hier ein neuer Chefredakteur an Bord ist, trifft diese Zeitschrift sowohl von den Themen als auch der Aufmachung und den Rezepten her voll meinen Geschmack! Die "Lecker" hat dagegen meiner Meinung nach in den letzten Monaten etwas nachgelassen, wobei ich vor allem in den älteren Ausgaben immer noch viel zum Nachkochen markiert habe.

So, und wenn ihr bis jetzt gelesen habt, bedanke ich mich ganz herzlich und freu mich, dass ihr durchgehalten habt! Mein völlig subjektiver Kochzeitschriften-Check ist ja jetzt doch etwas länger geworden *hüstel* Und dabei habe ich die von mir ebenfalls sehr geschätzte Zeitschrift "Lust auf Genuss" gar nicht mit einbezogen in den Vergleich...

Was mich jetzt  natürlich brennend interessiert:

Was haltet IHR vom Jamie Oliver-Magazin?

Lasst es mich wissen!

Dienstag, 15. März 2011

Schoko-Chili-Hühnchen

Und weiter geht es mit den Rezepten vom Schöner Tag noch / High Foodality -Kochwochenende!

Wir haben an diesem Wochenende wie schon erwähnt viele Rezepte ausprobiert, die uns teilweise schon lange gereizt haben. Das Schoko-Chili-Hühnchen, das ich euch heute zeige, war so ein Fall! Ich hatte es schon vor längerer Zeit bei allekochen.com entdeckt und damals sofort auf meine Nachkochliste gesetzt. Und an unserem Kochwochenende war endlich die Gelegenheit da, diese spannend klingende Kombination auszuprobieren.



Wir hatten die Schoko-Chili-Sauce anfangs etwas zu zurückhaltend gewürzt und haben dann noch mal etwas mehr Schärfe und mehr Rosinen hinzugeben. Auch der Sesam ist eine Zugabe von uns. Im Rezept habe ich diese Änderungen bereits hinzugefügt.


Schoko-Chili-Hühnchen
(4 Personen)

Zutaten:
8 Hühnerkeulen
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
30g gehackte Mandeln
20g Erdnüsse
69g Rosinen
25g Bitterschokolade (80% Kakao)
800g geschälte Tomaten (Dose)
20g Sesam
1 getrocknete, scharfe Chilischote
1/2 TL Zimt
1/2 TL Thymian
1/2 TL Oregano
1/2 TL Koriander
500ml Gemüsebrühe
2 TL Sesam
Salz

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Erdnüsse, Rosinen und Bitterschokolade grob hacken. Tomaten in der Dose mit dem Messer zerteilen. Chilischote fein hacken, die scharfen Kerne nicht entfernen!

Die Hühnerkeulen enthäuten. Dazu die Haut mit dem Messer von einer Seite der Keule lösen, dann mit den Fingern hineingreifen und die Haut beherzt mit ordentlich Schmackes abziehen - funktioniert prima, wenn man ohne Scheu zupackt!

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Dann die Mandeln, die Erdnüsse, den Sesam und die Chilischote zugeben und kurz mitbraten. Mit den zerstückelten Tomaten samt Saft ablöschen und Zimt, Schokolade, Rosinen, Thymian, Oregano und Koriander zugeben und alles gut miteinander vermischen. Mit Salz würzen und mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Derweil die Gemüsebrühe in einem großen Topf erhitzen, aufkochen lassen und die enthäuteten Hühnerkeulen in der Brühe 10 Minuten köcheln lassen.

Die Hühnerkeulen aus der Brühe nehmen und in eine große ofenfeste Form legen. Tomaten-Chili-Schokosauce mit dem Stabmixer fein pürieren. Von der Gemüsebrühe 300ml abmessen und zur Tomatensauce geben. Sauce mit Salz und eventuell auch Pfeffer kräftig abschmecken, dann über die Hühnerkeulen in die Form gießen. Die Form abdecken, mit einem passenden Deckel oder ersatzweise mit Alufolie. Form in den heißen Ofen auf die unterste Schiene stellen und ca. 35 Minuten schmoren.

Zum Anrichten je 2 Hühnerkeulen auf den Teller geben, mit reichlich Sauce übergießen und mit schwarzem Sesam bestreuen.

Dazu passt Baguettebrot oder auch Reis.

Vielen Dank noch mal an allekochen.com für dieses Rezept!



Weitere Rezepte unseres gemeinsamen Kochwochenendes - die bereits veröffentlichten Rezepte sind verlinkt:
Schoko-Chili-Hühnchen
Spaghetti mit Thai-Basilikum Pesto und Tomaten-Kompott - morgen auf High Foodality
Grenadine-Birnen auf süßem Couscous
Tafelspitz mit Spitzkohl-Birnen-Gemüse
Maultaschensuppe mit selbst gemachten Maultaschen
Dreierlei von der Maultasche
Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Feta-Topping
Tomaten-Schokoladensuppe mit Rosinen und Basilikum

Montag, 14. März 2011

Kochwochenende mit High Foodality: Vietnamesischer Spitzkohl-Birnen-Salat

Und weiter geht es mit den Rezepten von gemeinsamen Kochwochenende mit Uwe von High Foodality und mir! Heute gibt es drüben bei High Foodality das Rezept für einen vietnamesischen Spitzkohl-Birnen-Salat mit Koriander. Ein Rezept, das Uwe spontan aus den vorhandenen Zutaten kreiert hat und das eine sehr schöne fruchtig-frische Stärkung zwischendurch war!




Und hier noch mal die Übersicht der insgesamt 10 Rezepte unseres gemeinsamen Kochwochenendes - die bereits veröffentlichten Rezepte sind verlinkt:

Schoko-Chili-Hühnchen - morgen auf "Schöner Tag noch!"
Spaghetti mit Thai-Basilikum Pesto und Tomaten-Kompott
Grenadine-Birnen auf süßem Couscous
Tafelspitz mit Spitzkohl-Birnen-Gemüse
Maultaschensuppe mit selbst gemachten Maultaschen
Dreierlei von der Maultasche
Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Feta-Topping
Tomaten-Schokoladensuppe mit Rosinen und Basilikum

Sonntag, 13. März 2011

Startschuss für unser Kochwochenende: Orangen-Gewürz-Süppchen mit Schokoladeneis

Heute geht es los mit dem Rezeptefeuerwerk aus der gemeinsamen Kochsession mit Uwe von High Foodality und mir! Wie hier schon kurz erwähnt: letztes Wochenende habe ich meinen Cousin Uwe in Nürnberg besucht und wir haben ein ganzes Wochenende lang miteinander gekocht. Wir haben viele, viele Rezepte ausprobiert und fleißig fotografiert und es sind einige wirklich tolle Gerichte dabei herausgekommen. Und vor allem hat es unglaublich viel Spaß gemacht, mit jemandem, der genauso kochverrückt ist wie ich selbst, in der Küche zu stehen und eine Köstlichkeit nach der anderen zuzubereiten!

In den nächsten Tagen werden Uwe und ich abwechselnd hier auf "Schöner Tag noch!" und auf High Foodality von unserem Kochwochenende berichten.


Los geht es heute bei mir mit einem Dessert. Und dieses Orangen-Gewürz-Süppchen mit Schokoladeneis war ein Auftakt nach Maß für unser kulinarisches Wochenende - wir waren sehr angetan!

Fürs Foto, das im Übrigen Uwe geschossen hat, haben wir das Orangen-Gewürz-Süppchen eher als Orangen-Gewürz-Soße portioniert, aber das Süppchen schmeckt so wunderbar würzig, dass wir uns im Anschluss an das Foto den Teller damit richtig vollgeschöpft haben.


Orangen-Gewürz-Süppchen
(4 Portionen)

Zutaten:
50g Zucker
500ml Orangensaft
Mark einer Vanilleschote
2 Sternanis
3 Kardamom-Kapseln
1 Zimtstange
½ Chilischote
1TL Speisestärke
2EL Orangenlikör
4 Kugeln Schokoladeneiscrème
Gehobelte weiße Schokolade zum Bestreuen

Zubereitung:
Kardamomkapseln leicht andrücken. In einem Topf bei mittlerer Hitze den Zucker goldbraun karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen. Vanillemark, Sternanis, Kardamomkapseln, Zimtstange und Chilischote zugeben. Flüssigkeit um etwa 1/3 einkochen. Zur Bindung die Speisestärke mit dem Likör glattrühren. Gewürze und Chili aus dem Topf nehmen. Angerührte Stärke in die Suppe geben, noch einmal aufkochen, dann abkühlen lassen.

Mit Schokoladeneis anrichten und mit den weißen Schokoladenspänen garniert servieren.

Das Rezept stammt aus der "Lust auf Genuss", von der wir beide große Fans sind.

Und das erwartet euch noch an Rezepten vom Schöner Tag noch / High Foodality-Kochwochenende in den nächsten Tagen:

Spitzkohl-Birnen-Salat - morgen bei High Foodality
Schoko-Chili-Hühnchen
Spaghetti mit Thai-Basilikum Pesto und Tomaten-Kompott
Grenadine-Birnen auf süßem Couscous
Tafelspitz mit Spitzkohl-Birnen-Gemüse
Maultaschensuppe mit selbst gemachten Maultaschen
Dreierlei von der Maultasche
Gebackene Kartoffeln mit Tomaten-Feta-Topping
Tomaten-Schokoladensuppe mit Rosinen und Basilikum

Samstag, 12. März 2011

12 von 12 im März 2011

Heute mache ich nach langer Pause auch mal wieder mit bei "12 von 12". Was das ist? 12 Fotos vom 12. März 2011! Und das war mein Samstag bisher:

Mit das Schönste am Wochenende: Zeit für ein ausgiebiges Frühstück mit frischen Brötchen, Wurst, einem Frühstücksei und frischen Blumen.


So gestärkt geht es auf nach Karlsruhe zum Shopping!


Frühlingsboten in der City, endlich wieder blauer Himmel, Sonnenschein und blühende Krokusse.

 

Am 27.3. sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg, auf dem Marktplatz sind Stände nahezu aller Parteien vertreten und ver.di versucht junge Wähler zur Wahlbeteiligung zu bewegen.


Blümchen so weit das Auge reicht auf dem Markt...

 

Mittagessen in der Stadt! Aber hier lieber nicht...


... sondern hier, beim besten Thai der Stadt! Leider hat mir mein Mann verboten, meine leckere Reisnudelsuppe mit Hühnchenfleisch für euch zu fotografieren ;-)

 

Meine Shoppingausbeute: Schüsselchen! Kann ich nie genug haben. Die schwarze Gewürzmühle rechts im Bild ist mein Gewinn von dieser Verlosung im Kochtopf - heute angekommen!

Meine Black&White-Einkäufe haben sich mit diesen Schuhen fortgesetzt....

Bei dem schönen Wetter sieht man leider, wie dreckig die Fensterscheiben sind. Also fix geputzt!


Jetzt hab ich mir ein Päuschen verdient... Nusszopf und einen starken Espresso dazu.


Noch schnell die letzten Lebensmitteleinkäufe für heute erledigt und siehe da, im örtlichen Supermarkt gab es jetzt endlich auch das brandneue Jamie Oliver Magazin in der ersten deutschen Ausgabe, nach dem ich schon die ganze Woche Ausschau gehalten habe! Da weiß ich ja, worin ich heute abend schmökern werde. Ein Bericht dazu folgt!



Das waren meine 12 Fotos - jetzt schaue ich mal bei Caro von Draußen nur Kännchen nach den anderen Teilnehmern und ihren 12 von 12!

Und wie war euer Samstag? Habt ihr auch das schöne Frühlingswetter genossen?

Freitag, 11. März 2011

Zum Frühstück ein Bircher-Müsli nach Christian Rach

Unter der Woche gibt es bei mir jeden Morgen das gleiche Frühstück: selbst zusammengemischtes Früchtemüsli mit Naturjoghurt und frischem Obst. Heute habe ich einen Tag Urlaub und wollte mal ein anderes Müsli zum Frühstück ausprobieren, von dem ich schon viel gehört habe: Bircher-Müsli. Das Rezept für dieses Bircher-Müsli nach Christian Rach habe ich bei Valentinas Kochbuch gefunden. Ich habe die Mengen und die Zutaten etwas auf meine Vorräte und meinen Geschmack angepasst, mich aber ansonsten an Rachs Rezept gehalten - und war sehr angetan! Das Bircher-Müsli schmeckt köstlich. Allerdings ist der Aufwand für mich dann doch etwas zu groß für das alltägliche Frühstück, aber wenn ich an einem freien Tag etwas mehr Zeit zum Frühstücken habe, gibt es das sicherlich wieder.


Bircher-Müsli
(2 Portionen)

Zutaten:
4 EL grobe Haferflocken
2 EL gehackte Mandeln
1 TL Butter
1 TL Zucker
1/2 säuerlicher Apfel
1/2 Birne
Saft einer halben Zitrone
125g Joghurt
1 EL Honig
Nach Belieben Erdbeeren, Himbeeren oder sonstiges Obst

Zubereitung:
Bereits am Vorabend 3 EL Haferflocken in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, so dass die Flocken gerade bedeckt sind. Abkühlen lassen und dann über Nacht im Kühlschrank abgedeckt kaltstellen.

Die gehackten Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Derweil Apfel und Birne vierteln, das Kerngehäuse entfernen und auf einer Reibe grob raspeln. Mit dem Zitronensaft übergießen, damit die Raspel nicht braun werden.

Butter mit dem Zucker in einer kleinen Pfanne schmelzen und die restlichen, nicht eingeweichten Haferflocken darin so lange rösten, bis sie schön knusprig sind.

Gequollene Haferflocken, Joghurt, geröstete Mandeln und den Honig zu den Apfel- und Birnenraspeln in die Schüssel geben, gut vermischen.

Müsli portionsweise in Schüsselchen geben und mit dem frischen Obst und den Knusperflocken bestreut genießen.

Und was gibt es bei euch zum Frühstück? Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die frischen Brötchen, die Wurst von unserem Metzger und die Marmeladenauswahl morgen früh bei unserem ausgedehnten Wochenend-Frühstück!

Euch allen ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 10. März 2011

Pastasotto mit getrockneten Tomaten und Frühlingszwiebeln

Ich hatte heute Lust auf Risotto, aber auch auf Pasta. Glücklicherweise gibt es Gerichte, die beide Gelüste befriedigen! Schon öfter habe ich Risotto ohne Reis gekocht, z.B. dieses Gersten-Risotto mit Rosenkohl oder dieses mit Wirsing und Speck, oder auch mit Hirse. Daher war ich sofort angetan, als ich in einer "Lust auf Genuss" vom August 2010 ein Pastasotto mit getrockneten Tomaten und Frühlingszwiebeln entdeckt habe. Ein großer Vorteil: durch die Verwendung von Kritharaki, einer griechischen Nudelsorte in Reiskornform, ist das Pastasotto deutlich schneller fertig auf dem Tisch als ein klassisches Risotto. Und es schmeckt genauso gut!


Pastasotto mit getrockneten Tomaten und Frühlingszwiebeln
(1 Portion)

Zutaten:
1 Schalotte
1/2 Tasse Kritharaki-Nudeln (auch als Orzo-Nudeln bekannt)
1 EL Olivenöl
300ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
1 Frühlingszwiebel
20g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
2 EL frisch geriebener Parmesan
1 EL Pinienkerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Brühe in einem kleinen Topf erhitzen. Schalotte schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalottenwürfel darin andünsten. Kritharaki-Nudeln hinzugeben, ebenfalls glasig dünsten. Mit der Hälfte der Brühe ablöschen. Hitze reduzieren und immer wieder Brühe nachgießen, sobald die Nudeln die Flüssigkeit aufgesogen haben. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Derweil die Frühlingszwiebel putzen und waschen. In feine Ringe schneiden. Eingelegte Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Pinienkerne in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten.

Nach ca. 15 Minuten sollten die Nudeln gar sein. Dann die Frühlingszwiebelringe, die eingelegten Tomaten, den frisch geriebenen Parmesan sowie die Pinienkerne unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und portionsweise in tiefen Tellern servieren.

Und weil dieses Gericht in gut 20 Minuten fertig auf dem Tisch steht und dabei völlig unkompliziert in der Zubereitung ist, ist es mein März-Beitrag für das Dauerevent "Cucina Rapida" von Man kann´s essen!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de

Mittwoch, 9. März 2011

Die Entdeckung der Currywurst

Das Buchthema für März/April des Buchblogs "Die lesende Minderheit" lautet: Ein Buch, dessen Titel oder Inhalt etwas mit Kochen, Speisen, Getränken oder Lebensmitteln zu tun hat. Na, das ist doch mal ein Thema für mich, oder? Ich war dann aber doch etwas überrascht, wie wenige Bücher ich in meiner Sammlung (außer Kochbüchern natürlich) gefunden habe, die irgendetwas mit Kochen oder Essen in Titel oder Inhalt zu tun haben. Hier meine Ausbeute!


"Maria, ihm schmeckt´s nicht" von Jan Weiler war für mich eine nette, unterhaltsame Urlaubslektüre. Ich kann mich aber schon gar nicht mehr genau an den Inhalt erinnern.
Über "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katherina Hagena hatte ich schon viel Gutes gehört, also habe ich es mir gekauft, als es als Taschenbuch erschienen ist. Ich habe es gerne gelesen, ein schöner Roman über Erinnerungen, Familienschicksale und Familiengeheimnisse.
"Die Teerose" von Jennifer Donnelly habe ich mir gekauft, nachdem Bine dieses Buch und den Nachfolger "Die Winterrose" auf ihrem Blog empfohlen hatte - hat mir gut gefallen, wobei ich am Anfang etwas gebraucht habe, bis ich reingefunden hatte! Die Geschichte von der Frau aus armen Verhältnissen, die sich zur wohlhabenden Teehändlerin hocharbeitet und ihr Glück findet, ist prima geeignet, um sie an einem verregneten Wochenende in einem Rutsch runterzulesen.

Am besten gefallen hat mir aus dieser Auswahl aber "Die Entdeckung der Currywurst" von Uwe Timm. Die Entdeckung der Currywurst durch die Hamburger Imbissbudenbesitzerin Lena im Jahr 1945 bildet die Rahmenhandlung für eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Lena und dem desertierten deutschen Soldaten Bremer in den letzten Tages des 2. Weltkriegs. Timm zeichnet ein lebendiges Bild der letzten Kriegstage, der Kriegswirren, des Hungers, der Mühen und des Erfindungsreichtums der Menschen. Ein berührendes Buch mit einer originellen Geschichte, geschrieben in einer klaren und präzisen Sprache. Toll!

Und als nächstes, wenn ich endlich mit meinem aktuellen Buch "Der Untertan" von Heinrich Mann fertig bin, lese ich das hier:



Das Buch ist eine Empfehlung der lieben Paule, ich habe es mir gestern gekauft und bin gespannt auf die Lektüre!

Welche Bücher, deren Titel oder Inhalt etwas mit Kochen, Essen, Lebensmitteln zu tun hat, könnt ihr noch empfehlen?

Dienstag, 8. März 2011

Nachgekocht: Schnelle Pasta mit Erbsen und Speck - und ein Gewinn!

Narri, narro, aha, helau, alaaf...! Ne, all das findet ohne mich statt. Ich war am Wochenende statt auf dem Fasching lieber in Nürnberg und habe meinen Cousin Uwe, der den Foodblog High Foodality betreibt, besucht. Es war ein fantastisches Wochenende, an dem wir 2 Tage lang von morgens bis abends in der Küche standen und nahezu pausenlos gekocht haben. Wir haben viele Rezepte ausprobiert und fleißig fotografiert, so dass euch demnächst ein Rezeptefeuerwerk hier erwarten wird!

Aber bis wir alle Fotos gesichtet und bearbeitet und alle Rezepte zusammengestellt haben, gibt es erst mal schnelle Alltagsküche. Während ich am Wochenende unterwegs war, hat sich mein Mann allein zuhause versorgt. Sonntagabend fand ich dann eher ungewohnte Lebensmittel in unserem Kühlschrank vor: Wurstsalat, Erbsen aus der Dose, ein großes Stück Südtiroler Speck... Na, wenn die Zutaten schon mal da sind, mache ich auch was draus! Bei Ulrike von Küchenlatein habe ich im Archiv ein schnelles Rezept für Farfalle mit Erbsen und Speck gefunden - passt perfekt zu den vorhandenen Vorräten und ich konnte mir die Kombi sehr gut zusammen vorstellen. Mangels Farfalle wurde bei mir Pasta mit Erbsen und Speck daraus.


Pasta mit Erbsen und Speck
(2 Portionen)

Zutaten:
200g Nudeln nach Wahl (am besten kleinere Nudeln als ich sie verwendet habe, z.B. Farfalle oder Penne)
Salz, Pfeffer,
5 Scheiben Südtiroler Speck
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 EL Butter
150g Erbsen (frisch, TK oder aus der Dose)
einige Stängel glatte Petersilie
Parmesan nach Belieben

Zubereitung:
Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser gemäß Packungsanweisung al dente kochen. Schalotte und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken. Speck in dicke Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Speckscheiben darin knusprig anbraten. Speckscheiben wieder herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Butter in die Pfanne mit dem Bratfett geben. Schalotte und Knoblauch darin andünsten. Erbsen und 3-4 EL vom Nudelwasser hinzugeben und alles aufkochen, dann ca. 3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nudeln abgießen und zu den Erbsen und dem Speck in die Pfanne geben. Gehackte Petersilie untermischen. Portionsweise auf Teller verteilen und mit gehobeltem Parmesan servieren.

Ein schnelles Essen, das in 20 Minuten fertig auf dem Tisch steht, eine prima Resteverwertung war und uns auch noch gut geschmeckt hat - bestens!

Diese Woche hält bisher richtig viele Highlights für mich bereit: erst das tolle Kochwochenende mit meinem ebenso kochverrückten Cousin, dann habe ich am Samstag bei Zorra vom Kochtopf eine Gewürzmühle gewonnen und am Montag hatte ich nochmals Losglück und bin die glückliche Gewinnerin des Kochbuchs "World Food Café", das Päm von Mestolo verlost hat! Heute abend hat mich das Kochbuch bereits zuhause erwartet - vielen Dank für die prompte Zusendung, liebe Päm, das ging ja wirklich total fix! Ich freu mich riesig und werde heute abend ausgiebig darin blättern....


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