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Herbst-Flammkuchen mit Kürbis, Apfel, roten Zwiebeln und Feta

Es ist mal wieder Zeit für Flammkuchen! Ich hatte noch einen halben Kürbis im Kühlschrank und habe bei Anni von Fashion Kitchen einen Flammkuchen mit Kürbis und roten Zwiebeln gesehen, der mich zu diesem Herbst-Flammkuchen mit Kürbis, Apfel, roten Zwiebeln und Feta inspiriert hat. Der Flammkuchenteig ist mein altbewährtes Rezept für einen Blitz-Flammkuchenteig ohne Hefe, der immer funktioniert und sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Flammkuchen passt.

Herbst-Flammkuchen mit Kürbis, Apfel, roten Zwiebeln und Feta


Rezept: Herbst-Flammkuchen mit Kürbis, Apfel, roten Zwiebeln und Feta
(für 1 Flammkuchen)

Zutaten:
Für den Flammkuchenteig:
125g Mehl Type 550
1/2 TL Salz
1 EL Sonnenblumenöl
Für den Belag:
60g Schmand
Salz, Pfeffer
1/4 Butternut-Kürbis (ca. 150g)
1 kleiner Apfel
1/2 rote  Zwiebel
50g Feta
1 Stängel frischer Rosmarin

Zubereitung:
Für den Flammkuchenteig das Mehl, das Salz und das Öl mit 50ml Wasser in einer Schüssel vermengen und zügig erst mit einem Holzkochlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Teig beiseite stellen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kürbis halbieren, mit einem Esslöffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch entfernen. Kürbis längs vierteln und ein Viertel schälen. Ca. 150g Kürbis in feine Streifen schneiden, Rest Kürbis anderweitig verwenden. Apfel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und eine Hälfte in feine Ringe schneiden. Restliche Zwiebel anderweitig verwenden. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Blättern vom Stängel rebeln.

Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Flammkuchenteig mit einem Nudelholz sehr dünn und möglichst oval auswellen. 

Teigboden mit Schmand bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. Kürbisstreifen, Apfelscheiben und Zwiebelringe auf dem Flammkuchen verteilen. Feta darüber krümeln. Rosmarinnadeln ebenfalls darüber streuen.

Flammkuchen im heißen Backofen direkt auf dem Pizzastein in ca. 12-15 Minuten knusprig backen. 

Flammkuchen aus dem Backofen nehmen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und sofort servieren.

Herbst-Flammkuchen mit Kürbis, Apfel, roten Zwiebeln und Feta

Wochenrückblick 33/2017 - mit neuen Kochbüchern von der Frankfurter Buchmesse 2017 #fbm17

Die letzte Woche war wieder ziemlich ereignisreich und hat reichlich Material für den (nicht nur) kulinarischen Wochenrückblick geliefert! Und darum geht es auch gleich los.

Gegessen:
Am Dienstag war ich mit meiner kränkelnden Tochter zuhause und habe das genutzt, um endlich mal bei Tageslicht zu kochen und zu fotografieren. Das Rezept für die Linguine mit Kürbis-Streifen und Minze ist bereits auf dem Blog online!


Am Mittwoch ging es meiner Tochter wieder besser und ich konnte wieder ins Büro. Mittags war ich mit den Kollegen essen. Für mich gab es Pizza mit Parmaschinken und Rucola im Paparazzi in Karlsruhe.
Donnerstag war wieder Pastrami-Sandwich-Tag in der Metzgerei Brath (ohne Foto). Am Freitag war ich auf der Buchmesse in Frankfurt. Zum Mittagessen waren meine liebe Freundin Kerstin von cookingaffair.de und ich außerhalb der Messe im "MoschMosch". Für mich gab es Ramen mit mildem Miso-Curry, Hähnchen, Babyspinat, Sprossen und Karotten (9,75 Euro). Sehr gut!

Ein Beitrag geteilt von Juliane (@schoenertagnoch) am
Am Samstag hatte ich nach einem langen Tag an der frischen Luft und in der Sonne Lust auf ein absolutes Lieblingsessen: Spaghetti Bolognese!
Spaghetti Bolognese

Gelesen:
Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mich ausschließlich in Halle 3 bei den Kochbüchern aufgehalten. Drei Bücher sind mir besonders aufgefallen und auf meine Wunschliste gewandert, die ich gerne mit euch teilen möchte!
Als erstes "a casa"* von Claudio del Principe. Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Kochbuch, sondern eher um ein Küchentagebuch, was mich etwas an Nigel Slater und sein Küchentagebuch erinnert und gleich sehr angesprochen hat! Es erscheint am 16.10.2017 - also morgen!

Kochbuch "A casa" von Claudio del Principe

Außerdem kommt "Meine japanische Küche"* von Stevan Paul ganz oben auf meine Wunschliste. Aufwändig produziert, sehr schön fotografiert, und wie immer mit viel Liebe zum Detail konzipiert und umgesetzt. Und: jetzt schon fast ausverkauft!

Kochbuch "Japan" von Stevan Paul

Außerdem möchte ich gerne noch einen näheren Blick in "Homemade Basics"* von Kate Walsh werfen - auf den ersten Blick sah das Buch sehr gut aus und hat mich mit dem für meine Bedürfnisse genau richtigen Niveau zwischen nicht zu einfach und nicht zu abgehoben sehr angesprochen!

Kochbuch "Homemade Basics" von Kate Walsh


Gedacht:
Ich gehe jedes Jahr gerne auf die Buchmesse, um mir die neuesten Kochbücher anzuschauen, (Kochbuch-)Trends zu identifizieren und natürlich auch um liebe Bloggerkollegen und/oder Kochbuchautoren (manchmal auch in Personalunion!) zu treffen. Ein fester Bestandteil meines Messerundgangs ist immer der Stand des Hädecke Verlags, die immer freitags ihr traditionelles "Buchmesse-Rumtrinken" veranstalten. Außerdem hat dieses Jahr dort Claudia von Dinner um Acht ihr frisch erschienenes "Miso"* Buch vorgestellt!

Kochbuch "Miso" von Claudia Zaltenbach (Dinner um Acht)

Als Kochbuch-Trends habe ich dieses Jahr das Thema asiatische Küche identifiziert, zu nennen sind hier z.B. das japanische Kochbuch von Stevan Paul und Claudia Zaltenbachs Miso-Kochbuch, aber auch diverse andere Bücher über Ramen, Tokio und Länderküchen aus dem asiatischen Raum. Außerdem ist - für mich wegen Trump etwas überraschend - New York ein riesiges Kochbuch-Thema, z.B. Christmas in New York, New York Baking etc.

Immer noch in rauen Mengen vorhanden sind Bücher zum Thema "Kochen ohne....", also Rezepte ohne Kohlenhydrate, ohne Gluten, ohne Histamine, ohne.... etc. Die Bandbreite an Kochbüchern für Thermomix-Rezepte war ebenfalls beeindruckend, dicht gefolgt von Kochbüchern mit Titeln wie "Das einfachste Kochbuch der Welt"*  mit betont einfachen Rezepten. In die gleiche Kerbe schlägt auch Jamie Oliver mit seinen 30 Minuten /15 Minuten / 5 Minuten - äh nein, 5 Zutaten - Kochbüchern. Außerdem habe ich erstaunlich viele Kochbücher zum Thema "Ofengemüse vom Blech" gesehen. Julia von Chestnut & Sage hat diesen Trend sehr treffend als "Infantilisierung des Kochbuchmarkts" bezeichnet. (Über das unerwartete Treffen mit Dir habe ich mich ganz besonders gefreut!)

Vorbei scheint dagegen, zumindest gemessen an den Kochbuch-Neuerscheinungen, das Thema Grillen und Streetfood. Zu diesen Themen wurde anscheinend schon alles gesagt ;-)

Und was sind eure Kochbuchtrends 2018?

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn ihr etwas über den Link bei Amazon bestellt. Für euch ändert sich am Preis des Produkts dadurch nichts!

Linguine mit Kürbis-Streifen, Chili, Minze und Pinienkernen

Immer das Positive sehen: Ich hatte heute Zeit, mittags zuhause zu kochen und konnte mein Essen somit bei Tageslicht fotografieren. Das schaffe ich momentan, wo es schon kurz nach 19 Uhr dunkel wird, sonst nicht. Da ist es dann auch zu verschmerzen, dass ich heute mit meiner kranken Tochter zuhause geblieben bin. Und ihr habt auch was davon! Ich habe das schnelle Rezept für die Linguine mit Kürbis-Streifen, Chili, Minze und Pinienkernen nämlich nicht nur gekocht und fotografiert, sondern auch gleich noch für euch aufgeschrieben. Das Rezept habe ich auf der Webseite von Living at Home gefunden - immer wieder eine gute Rezeptquelle.

Linguine mit Kürbis-Streifen. Chili, Minze und Pinienkernen


Rezept: Linguine mit Kürbis-Streifen, Chili. Minze und Pinienkernen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
200g Linguine
Salz, Pfeffer
1/4 Butternutkürbis (ca. 250g)
1 frische rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
2 EL Pinienkerne
3 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig
2-3 Stängel frische Minze
50g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Linguine in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

In der Zwischenzeit den Kürbis halbieren, schälen und mit einem Esslöffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch herauskratzen. Kürbis mit einem Sparschäler oder Hobel in sehr dünne, mundgerechte Streifen hobeln. Chilischote waschen, längs halbieren und Stiel und Kerne entfernen. Chilischote in dünne Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun anrösten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Vom Nudelwasser ca. 75ml abnehmen, beiseite stellen. Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen.

Olivenöl im Nudeltopf erhitzen und Chilischote und Knoblauch darin 1 Minute andünsten, dann die Kürbisstreifen zugeben und weitere 2 Minuten dünsten. Linguine und beiseite gestelltes Nudelwasser ebenfalls in den Topf geben, alles gut miteinander vermengen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico-Essig würzen.

Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen.

Linguine mit Kürbis-Streifen portionsweise in tiefe Teller geben. Mit gerösteten Pinienkernen, Minze und frisch gehobelten Parmesanspänen bestreuen und sofort servieren.

Wochenrückblick 32/2017

Gerade komme ich nicht so richtig zum Kochen und Bloggen, deshalb war es auf dem Blog auch so ruhig und der (nicht nur) kulinarische Wochenrückblick musste letzte Woche ersatzlos ausfallen. Dafür gibt es heute einen Rückblick auf die letzten beiden Wochen!

Gegessen:
Ich habe ziemlich wenig selbst gekocht, dafür war ich viel auswärts essen. Vorletzte Woche war ich Montag und Dienstag auf einem Seminar, das in der Villa Watthalden in Ettlingen stattfand. Eine sehr schöne, stilvolle Location! Das Mittagessen haben wir in der Brasserie Watt´s direkt vor Ort bekommen - für ein Mittagsbüffet ebenfalls sehr gut.

Mittagsbüffet Watt´s Brasserie in Ettlingen



Ebenfalls vorletzte Woche war ich mal wieder im indischen Restaurant Sangam in Karlsruhe. Dort hat mir bisher alles sehr gut geschmeckt. Dieses Mal gab es für mich Lamm Shahi-Korma.


Vorletzten Freitag war ich mit einer Kollegin, die gerade in Elternzeit ist, zum Mittagessen im Glashaus in Karlsruhe. Dort gab es für mich Penne mit Spinat, Tomate und Feta.

Penne mit Spinat, Tomate und Feta im Glashaus in Karlsruhe

Am Tag der deutschen Einheit waren wir in Straßburg. Bummeln, Shopping und eine köstliche Birnentarte mit gesalzener Butter inklusive!



Diese Woche Mittwoch war ich - wie so oft - mit Kollegen im Mediterrané in Karlsruhe essen. Für mich gab es Vollkornnudeln mit Tomaten und Linsen (5 Euro).


Gekocht habe ich diese Woche auch noch, nämlich ein schnelles Curry mit Hähnchen, grünen Bohnen, Kokosmilch und Basmati-Reis. Sieht etwas farblos aus, war aber sehr lecker!

Curry mit Hähnchen, grünen Bohnen, Kokosmilch und Reis


Gelesen:
Ein Magersüchtiger und eine koscher essende Jüdin gehen in Italien im Sternerestaurant essen: "Völlerei". Und: Please wait to be seated - die Deutschen, ein Volk der Selbst-Hinsetzer in Restaurants.

Gedacht:
Am Feiertag waren wir in Straßburg. Das ist von Karlsruhe aus nicht weit weg und bietet sich gerade an Feiertagen, die in Frankreich reguläre Arbeitstage sind, natürlich an. Ich war schon ein paar Mal in Straßburg und jedes Mal, wenn ich dort war, bin ich wieder sehr angetan und frage mich, warum ich nicht häufiger hinfahre? Guter Vorsatz also: mal wieder öfter über die französische Grenze fahren, denn dort ist es ganz schön schön!

Brokkoli-Couscous-Bratlinge mit Joghurtdip [Essen für Kleinkinder]

Heute gibt es mal wieder ein Essen, das für Kleinkinder geeignet ist und meiner Tochter sehr gut geschmeckt hat! Praktischerweise sind die Brokkoli-Couscous-Bratlinge mit Joghurtdip ganz unkompliziert in der Zubereitung und lassen sich auch gut kochen, während das Kleinkind am Rockzipfel bzw. Hosenbein hängt ;-) Das Rezept habe ich via Pinterest bei Rapantinchen gefunden.

Brokkoli-Couscous-Bratlinge mit Joghurtdip - Essen für Kleinkinder

Rezept: Brokkoli-Couscous-Bratlinge mit Joghurtdip
(für 1 Kleinkind und 1 Erwachsenen)

Zutaten:
500g Brokkoli
Salz, Pfeffer
150g Couscous
250ml Gemüsebrühe
1 Schalotte
3 TL Butter
200g frisch geriebener Gouda
30g Semmelbrösel
2 Eier
Piment d´Espelette
200g Naturjoghurt

Zubereitung:
Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen. Brokkoli in kochendem Salzwasser ca. 4-5 Minuten kochen, bis sie gar sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.

Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen und abgedeckt 10 Minuten quellen lassen.

Schalotte schälen und fein würfeln. 1 TL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig andünsten. Pfanne vom Herd nehmen, Schalotten abkühlen lassen.

Gekochte Brokkoliröschen kleinschneiden und mit dem gequollenen und aufgelockerten Couscous, Zwiebel, geriebenem Gouda, Semmelbröseln und Eiern in einer Schüssel vermischen, so dass eine feuchte Masse entsteht.

Die Brokkoli-Couscous-Masse mit Salz, Pfeffer und etwas Piment d´Espelette würzen. Aus der Masse mit den Händen ca. 10 runde Bratlinge formen.

2 TL Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Brokkoli-Couscous-Bratlinge darin von beiden Seiten bei mittlerer Hitze in ca. 7 Minuten goldbraun braten.

In der Zwischenzeit den Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig gebratene Brokkoli-Couscous-Bratlinge portionsweise auf Teller geben und mit dem Joghurtdip servieren.